SATZUNG 
Vereinssatzung des Pferdeschutzhof Seelengefährten e. V.

 

§ 1 Name, Rechtsform, Sitz und Geschäftsjahr

 Der Verein " Pferdeschutzhof Seelengefährten“ mit Sitz in 21255 Königsmoor ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Tostedt eingetragen. Seitdem führt der Verein den Zusatz "e. V." Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. 

 

§ 2 Zweck und Aufgaben des Vereins; Gemeinnützigkeit 

  • Zweck des Vereins ist die Förderung des Tierschutzes; 
  • Der Verein Pferdeschutzhof Seelengefährten verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. 

 

Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch: 

  •  die Aufnahme von gequälten, alten, ausgesetzten, herrenlosen und sichergestellten Nutz- und Haustieren; 
  • die Aufnahme von Nutz- und Haustieren in Notsituationen aus dem Besitz von natürlichen und juristischen Personen und Tierschutzorganisationen; 
  • das vorübergehende Versorgen vor Ort von Nutz- und Haustieren deren Besitzer in Notsituationen geraten sind (Krankenhausaufenthalt, Krankheit, finanzielle Notlage); 
  • die dauerhafte Aufnahme von Tieren in dem Verein 
  • die Vermittlung von Tieren in gute verantwortungsbewusste Hände mit Schutzvertrag und gegen Schutzgebühr, die nicht im Verein bleiben; 
  • das Planen und Durchführen von regelmäßigen Zusammentreffen von Menschen und Tieren; 
  • das Unterstützen und Anleiten von Menschen, jeder ethnischen Herkunft und Altersgruppe bei dem Zusammensein mit Tieren; 
  • die Vermittlung des natürlichen, körpersprachlichen, achtsamen und respektvollen Umgangs mit Tieren an alle Besucher; 
  • die Integration der aufgenommenen Tiere in eine intakte Tier-Gemeinschaft, wenn möglich, und diese auf möglichst natürliche Art und Weise zu halten (z.B. Offenstallhaltung, Bewegungsflächen, natürlicher Wetterschutz wie Bäume usw.). Außerdem soll auf das Wesen der einzelnen Tiere eingegangen und ihnen nach ihren Möglichkeiten Aufgaben gegeben werden. Ein gesunderhaltendes Training, auch älterer Tiere, ist anzustreben; 
  • Aufklärungsarbeit zum Thema Tierschutz zu leisten und das Bewusstsein für Empfindungen und körperliche sowie seelische Bedürfnisse von Haus – und Nutztieren zu wecken; Der Satzungszweck wird weiterhin verwirklicht durch: 
  • das Anbieten von Zeiten und Terminen, an denen Menschen den Hof besuchen können; 
  • die Grundversorgung der Tiere (Tiere füttern, pflegen, betreuen, verarzten, verabreichen von Medikamenten und Pflegemitteln und ggf. trainieren) 
  • Instandhaltung/Erweiterung der Tierunterkünfte, Paddocks, Auslaufflächen, Futterstellen, und Bewegungsplätzen der dauerhaft angemieteten Flächen; 
  • die medizinische Versorgung der Tiere unter Einbezug von Homöopathie, Akupunktur, Kräuterkunde und anderen alternativen Behandlungsweisen; 
  •  den eventuellen Freikauf von Tieren in Not; 
  • das Annehmen der gegebenen äußeren Umstände der Landschaft (Moor und Heide) in Königsmoor und der bestmöglichen Gestaltung für die Tiere; 
  • die Charakterisierung der Tiere, intensives Kennenlernen und Zuwenden; 
  • Überwachung und Versorgung der Futter-, Schlaf- und Weideplätze; 
  • im Bedarfsfall das Finden von Vermittlungsplätzen bei verantwortungsbewussten Menschen;
  • Öffentlichkeitsarbeit; 
  • Veranstaltungen um Menschen über das Wesen, die Bedürfnisse von Nutz – und Haustieren zu informieren, ebenso um über das Leid der Tiere in der Welt aufzuklären. Veranstaltungen  zum Thema tierleidfreie Lebensweise 
  • das Erkennen des Wesens eines jeden Tieres und deren Förderung individuell nach seinen Möglichkeiten, Stärken und Wünschen; 
  • das Richten der Aufmerksamkeit auf die tierischen Bedürfnisse. Die Tiere sollen nicht vermenschlicht werden und nicht benutzt werden. Sie sollen Tier sein dürfen und der Kontakt mit den Menschen geschieht in einem partnerschaftlichen Verhältnis.

 

§ 3 Selbstlosigkeit 

  • der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. 
  • die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden. 
  • jedes Vereinsmitglied kann in Ausnahmefällen Anspruch auf Ersatz seiner Aufwendungen, die ihm durch die Tätigkeit für den Verein entstehen, geltend machen. Hierzu gehören insbesondere Reise-, Porto- und Telefonkosten. Über die Bewilligung entscheidet der gesetzliche Vorstand. Soweit steuerliche Pausch- oder Höchstbeträge bestehen, ist der Einsatz auf die Höhe dieser Beiträge begrenzt. Vom gesetzlichen Vorstand können Pauschalen festgelegt werden. Der Anspruch kann nur innerhalb der Frist von einem Jahr nach seiner Entstehung geltend gemacht werden. 
  • wenn eine artgerechte und tierschutzrelevante Versorgung und Pflege der aufgenommenen Tiere durch ehrenamtliche Tätigkeiten alleine nicht möglich ist, kann der Verein im Rahmen seiner finanziellen Möglichkeiten einen Mitarbeiter/eine Mitarbeiterin einstellen; 
  • es ist möglich, dass der Vorstand einzelne Aufgaben an aktive Mitglieder abgibt; 

 

§ 4 Unabhängigkeit 

  • der Verein ist unabhängig und überparteilich; 

 

§ 5 Organe des Vereins 

1. Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung wird je nach Bedarf, wenigstens jedoch einmal im Jahr durch den gesetzlichen Vorstand einberufen. Die Einberufung erfolgt mindestens zwei Wochen vorher schriftlich per E-Mail unter Bekanntgabe der Tagesordnung. Die Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung sind insbesondere vorbehalten: Genehmigung des Haushaltplanes für das kommende Geschäftsjahr Entgegennahme des Rechenschaftsberichts des Vorstands und deren Entlastung Wahl des Vorstands Beschlüsse über Satzungsänderungen und Vereinsauflösung Neufestlegung von Mitgliedsbeiträgen Beschlüsse über die Berufung eines Mitgliedes gegen seinen Ausschluss durch den Vorstand. 

 

  • die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig unabhängig von der Anzahl der erschienenen Mitglieder. Es entscheidet die einfache Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Bei Stimmgleichheit gibt die Stimme des Ersten Vorsitzenden den Ausschlag. Beschlüsse über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins bedürfen einer Mehrheit von dreiviertel aller anwesenden Mitglieder. Über jede Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, welches vom dem Versammlungsleiter und dem ersten Vorsitzenden zu unterzeichnen ist. 

 

2. Der Vorstand setzt sich zusammen aus: 

  • 1. Vorsitzender/Vorsitzende 
  • 2. Vorsitzender/Vorsitzende 
  • Kassenwart 

 

  • Den Vorstand im Sinne des § 26 BGB bilden der/die 1. Vorsitzende und der/die 2. Vorsitzende sowie der Kassenwart. 
  • Die Vereinigung mehrerer Vorstandsämter in einer Person ist zulässig. Jedes Vorstandsmitglied ist allein vertretungsberechtigt.

 

§ 6 Amtsdauer des Vorstands 

  • Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf vier Jahre gewählt. 
  • Scheidet ein Mitglied des Vorstands vor Ablauf der Amtszeit aus, so wählt die Mitgliederversammlung einen Nachfolger.

 

§ 7 Auflösung des Vereins 

  • Der Verein kann durch den Beschluss mit einer Mehrheit von Dreivierteln der Mitglieder aufgelöst werden. In diesem Fall ist der Vorstand Liquidator. Bei der Auflösung oder Aufhebung des Vereins, oder Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an: 

Deutscher Tierschutzbund e.V. 

Bundesgeschäftsstelle In der Raste 10 

53129 Bonn 

  • Diese Organisation hat das Vermögen unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden. § 8 Mitgliedschaft 
  • Mitglieder können natürliche und juristische Personen werden. Die Mitgliedschaft wird durch die Beitrittserklärung und deren Annahme erworben. Eine schriftliche Beitrittserklärung ist an den Vorstand des Vereins zu richten; bei Kindern und Jugendlichen bis18 Jahren bedarf sie der schriftlichen Zustimmung des gesetzlichen Vertreters. 
  • Erwachsene 36,-€, Kinder 12,-€, Familien mit bis zu 2 Kinder 65,-€, jedes weitere Kind 8,-€, juristische Personen (Firmen etc.) 200,-€ im Jahr 
  • Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme. Bei Ablehnung kann die Entscheidung der Mitglieder gefordert werden. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt in schriftlicher Form, Ausschluss oder Tod zum Ende des Geschäftsjahres. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es gegen die Satzung oder gegen satzungsgemäße Beschlüsse verstößt, das Vereinsinteresse schädigt oder ernsthaft gefährdet, oder sich eines unsportlichen und unkameradschaftlichen Verhaltens schuldig macht. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Das ausgeschlossene Mitglied kann den Ausschluss binnen vier Wochen durch schriftlich begründete Beschwerde anfechten, über die die Mitgliederversammlung entscheidet. Bis zur endgültigen Entscheidung ruht die Mitgliedschaft. 

 

§ 9 Gerichtsstand 

  • Der Gerichtsstand des Vereins ist das Amtsgericht Tostedt.

 

§ 10 Inkrafttreten 

  • Die vorstehende Satzung wurden in der Mitgliederversammlung am 24.7.2020 verabschiedet. 

 

Redaktionelle Änderungen des §2 wurden durch die Vorstandssitzung am 19.10.2020 einstimmig beschlossen.